Johannes Witek

Johannes Witek

*1981 in Linz

lebt in Salzburg

                                Foto: Mario Steigerwald

Titel bei container press:

Salzburg Flood (Gedichte, 2019)


Sonstige Titel: 

Was sie im Norden der Insel als Mond anbeten, kommt bei uns im Süden in die Sachertorte

Gedichte und Prosa

Chaotic Revelry Verlag

Köln, 2009


Gebete an den Alligator und die Klimaanlage

Gedichte und Prosa

Chaotic Revelry Verlag

Köln, 2011


Voltaires Arschbacken

Roman

Chaotic Revelry Verlag

Swisttal, 2013


Wenn alle Sängerknaben der Welt das hohe C singen, muss ich mir in den Kopf schießen

Gedichte und Prosa

Chaotic Revelry Verlag

Swisttal, 2014                                        


Pressestimmen, Rezensionen

zu Was sie im Norden der Insel als Mond anbeten, kommt bei uns im Süden in die Sachertorte:

»Mit breitem, wütendem Pinselstrich schleudert er Gedichte in die Welt, die sich nicht darum scheren, wie sie ankommen, die sich nicht anbiedern, die ehrlich erfühlt werden wollen. Witeks Gedichte sind mutig, rotzig, witzig und klug – und zugleich hoch sensibel und zutiefst poetisch.« 

Gabriele Busse, Freies Radio Wüste Welle

zu Gebete an den Alligator und die Klimaanlage:

»Mit Witeks Blick auf die Welt verbirgt sich plötzlich hinter jedem nachbarlichen Vorhang ein kleines Drama, wird jede Busfahrt zur potenziell literarisch-nervenraubenden Angelegenheit.«

Judith Pukarthofer in: &radieschen. Zeitschrift für Literatur

»Den meisten Gedichten in diesem Band liegt eine Geschichte, eine alltägliche Begebenheit oder ein menschliches Schicksal zugrunde, die oft an der Grenze zur Absurdität entlang führen und mit viel Biss und Sarkasmus umgesetzt sind. Sie stimmen den Leser nachdenklich, nämlich besonders dann, wenn Witek die frustrierende Abgestumpftheit seiner Protagonisten und die Plattitüden des Lebens beschreibt.«

Blücher. Der Bücher-Blog

»Seine Figuren tragen Namen wie Gilbert Graupinger, Ewald-der-Gschissene, (...) Josef Hufnagl, Dr. Schoiswohl, Ignaz Wrabl (...) – ihnen fühlt er sich in Hassliebe verbunden, denn sie sind allesamt Österreicher; das erklärt wohl die Sorte Humor, die ihn antreibt: tiefschwarz; er zerpflückt spektakuläre oder profane Situationen, formt die Einzelteile zu schnittigen Parabeln, die er zuletzt bitter-ironisch im Mörser zerreibt, und das macht richtig Spaß!«

Kai Pohl in: Junge Welt

zu Wenn alle Sängerknaben der Welt das hohe C singen, muss ich mir in den Kopf schießen

»Positive Höhepunkte des Lebens werden weitgehend ausgeklammert, Witek konzentriert sich um weniger erfreulichere Aspekte des Alltags: Depressionen, Alter, die Existenz zwischen Arbeit und Wochenende, gescheiterte Beziehungen, Tod und Zwischenmenschliches. Aber keine Sorge: Auch wenn sich die Themen ungemütlich anhören, überrascht er auch in diesem Gedichtband mit bissigem Wortwitz sowie klugen, gut formulierten Schlussfolgerungen.«

Blücher. Der Bücher-Blog

zu Voltaires Arschbacken:

»Provinz at it's best!«

Markus Köhle in: DUM – Das Ultimative Magazin

»Johannes Witek (...) greift in seinem Romandebut ganz tief in die Kiste mit den Vorstellungen vom barbarischen Österreich, in dem reaktionäre Vollzeitalkoholiker, schweinsgesichtige Wurstfresser und geisteskranke Künstler sich inmitten grauenhafter Landschaft und Architektur gegenseitig das grauenhafte Dasein erst recht zur Hölle machen. Ein derartig konsequentes und lustvolles Niederschreiben des eigenen Landes habe ich seit Thomas Bernhards Frost nicht mehr gelesen.«  

Anselm Neft in: Exot. Zeitschrift für komische Literatur

»Witek entfacht auf den Fersen seines Protagonisten einen Flächenbrand des Humors: Slapstick, Sprachparodie, Absurdismus, Zote, Klamauk. Er persifliert leichthändig all die Floskeln, die so unterschiedlichen Genres wie Hardboiled-Krimis oder Kunstessays zu eigen sind. Dabei entstehen Passagen, die von so zeitloser Schönheit sind, daß man sie eigentlich nachträglich in André Bretons Anthologie des schwarzen Humors aufnehmen sollte.«

Stefan Wimmer in: Junge Welt